Richtig Heizen

Richtig Heizen - mit diesen Tipps können Sie Ihre Heizkosten drastisch reduzieren

Richtig heizen und lüften ist eine Frage, die viele Eigentümer und Mieter beschäftigt. Schließlich lassen sich mit der optimalen Vorgehensweise nicht nur ein angenehmes Raumklima schaffen, sondern auf ein ganzes Jahr gesehen leicht mehrere einhundert Euro an Heizkosten einsparen.
Von 14.09.2020 14:30
 Richtig Heizen - mit diesen Tipps können Sie Ihre Heizkosten drastisch reduzieren

Heizung aus, Fenster auf und Fenster zu, Heizung an. Was im Prinzip kinderleicht klingt, ist in der Praxis durchaus mit einigen Fallstricken versehen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, die richtige Balance zu finden. Ein angenehmes Raumklima stellt sich nur dann ein, wenn man regelmäßig die alte gegen neue Luft austauscht. Zugleich ist es von großer Bedeutung, dabei nicht zu viel Wärme zu verlieren. Nur so lassen sich die Heizkosten senken.

In den nächsten Abschnitten erhalten Sie wertvolle Tipps rund um die Themen Richtig Heizen, gesundes Wohnklima und wie Sie effektiv Ihre Heizkosten senken.

Welches Wohnklima wird als angenehm wahrgenommen?

Grundsätzlich sollte die Temperatur für ein behagliches Wohnklima zwischen 18 und 22 Grad Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 60 Prozent liegen. Je höher die Heizung eingestellt ist, desto trockener die Luft im Raum. Unterschreitet der Wert der Luftfeuchtigkeit etwa 30 Prozent, kann es zur Reizung der Schleimhäute kommen. Liegt der Wert hingegen sehr hoch, so steigt die Schimmelgefahr - schon bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent können die Pilzsporen wachsen.

Richtig Heizen und Heizkosten senken - befolgen Sie unsere Tipps!

1. Heizen Sie alle bewohnten Räume

In der kalten Jahreszeit sollten Sie die Temperatur in allen Wohn- und Schlafräumen auf mindestens 16 Grad einstellen. Diese Regel gilt selbst für größtenteils ungenutzte Zimmer. Das hat einen einfachen Grund: Temperaturunterschiede von fünf Grad und mehr zwischen den einzelnen Räumen einer Wohnung führen schnell zu einem Problem mit Schimmel, beispielsweise wenn feuchte Warmluft in kältere Räume gelangt.

Zusätzlich sollten Sie die Türen zwischen Räumen mit größeren Temperaturunterschieden schließen. In Schlafräumen reicht meist eine niedrigere Temperatur aus als in Wohnräumen. Sind alle Türen im Haus geöffnet, entweicht warme Luft aus den gewünschten Zimmern und breitet sich auch in Räume aus, die gar nicht so stark beheizt werden müssten - dies verursacht unnötige Kosten.

2. Verhindern Sie ein Auskühlen der Zimmer

Die Wände eines Zimmers sollten zu Beginn der Heizperiode einmal richtig erwärmt werden - stellen Sie sich Ihre Wände als eine Art Wärmespeicher vor. Dieser Aufwärmvorgang benötigt zu Beginn viel Energie, macht sich aber über die kalte Jahreszeit hinweg doppelt bezahlt. Sie profitieren einerseits von einem angenehmeren Wohnklima, andererseits senken Sie Ihren Gesamt-Energieverbrauch und damit auch Ihre Heizkosten.

Während der kalten Monate sollten Sie daher alle Fenster unmittelbar nach dem Lüften wieder schließen. Auch auf die Kippstellung sollte verzichtet werden. Beim dauerhaften Lüften geht wertvolle Wärme verloren und die Wände kühlen aus. Im Anschluss kostet es dann erneut viel Energie und dauert zudem sehr lange, bis der Raum wieder richtig warm wird.

3. Heizen Sie effektiv

Entfernen Sie Möbel, die direkt vor Heizkörper stehen. Auf diese Weise kann sich die Heizungsluft ungehindert im kalten Raum ausbreiten. Dadurch stellt sich nicht nur schneller eine angenehme Zimmertemperatur ein, sondern Sie können auch noch Ihre Heizkosten senken.


Möbelbau aus Holz, Möbel nach Maß
Möbelbau
Möbelbau aus Holz, Möbel nach Maß

Die Vorteile massiver Holzmöbel im Überblick

Massives Holz hält hoher Beanspruchung stand und ist pflegeleicht. Die Oberfläche kann ganz nach Belieben bearbeitet werden. Einen farbigen Touch verleihen Sie Holzmöbeln mit einer Lasur oder einer Lackierung. Soll die Oberfläche naturbelassen bleiben, ist eine Behandlung mit farblosem Öl ratsam. Einmal angeschafft, begleiten Sie massivhölzerne Möbel ein Leben lang. Denn auch wenn die Oberfläche im Laufe der Jahrzehnte leidet, kann die stilvolle Ästhetik mit einer Aufbereitung jederzeit wieder hergestellt werden. Bei Holz handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff. Sie kaufen daher Möbel, die das Klima schonen und die Ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. Durch die schöne Maserung der unterschiedlichen Holzarten ist jedes Möbelstück ein Unikat, das wohnliche Wärme ausstrahlt und Ihrem Ambiente das gewisse Etwas verleiht. In mit Holzmöbeln eingerichteten Räumen ist das Klima besonders angenehm. Damit Sie diesen Vorteil genießen, sollten Sie sich auf unbehandeltes Holz berufen und Ihre Möbel nach Maß nach Ihrem persönlichen Anspruch fertigen lassen. Fakt ist, dass Sie durch Holzmöbel eine Anschaffung tätigen, die Ihnen auch Jahre nach dem Kauf noch Freude bereitet. Da Massivholmöbel in jeden Wohnstil passen, können Sie sich jederzeit für die Vorteile eines Holzmöbels entscheiden. Trends sind vergänglich. Nachhaltige Materialien bleiben und überdauern die Zeiten, in denen ein schnelllebiger Trend den Nächsten ablöst.

Heizungskauf: Wie man die richtige Heizung findet
Heizungskauf
Heizungskauf: Wie man die richtige Heizung findet

Der Kauf einer neuen Heizung sollte möglichst früh geplant werden, um zu verhindern, dass die alte Heizung plötzlich defekt ist und es im Winter kalt wird. Zudem steigt die Gefahr, dass beim Kauf unter Zeitdruck wichtige Punkte übersehen werden oder keine Zeit mehr ist, um eine Förderung zu beantragen. Gerade Fördergelder spielen beim Heizungskauf eine zunehmend wichtige Rolle. Allerdings werden nicht alle Heizvarianten vom Staat gleichermaßen unterstützt, was ebenfalls dafür spricht, sich im Vorfeld genau zu informieren.

Heizen mit fossilen Brennstoffen
Gas und Öl sind die Klassiker unter den Heizstoffen und kommen auch heute noch überwiegend zum Einsatz. Klassische Heizkessel werden mittlerweile aber vielfach durch moderne Brennwertkessel ersetzt. Diese haben den Vorteil, dass sie deutlich effektiver arbeiten und weniger Energie verbrauchen. Allerdings fällt für Gas und Öl ab 2021 eine neue CO2-Abgabe an, welche den Betrieb grundsätzlich noch etwas teurer machen wird.

Besitzer einer Öl-Heizung können die Kosten aber zumindest etwas beeinflussen, da sie ihren Lieferanten frei wählen können. Zudem besteht die Chance, bei einem niedrigen Ölpreis viel Geld zu sparen. Allerdings wird für eine Öl-Heizung grundsätzlich mehr Platz benötigt, da neben dem Kessel auch Öltanks erforderlich sind. Dieses Problem haben Gasheizungen nicht. Diese sind relativ kompakt und leicht zu montieren. Zudem ist Gas durch Biogas etwas zukunftssicherer als Öl, immer vorausgesetzt, in dem Haus ist ein Gasanschluss vorhanden.

Alternative Heizungsarten
Der große Nachteil von Öl und Gas bleibt allerdings die Tatsache, dass es sich bei beiden um fossile Brennstoffe handelt. Nicht umsonst werden aktuell auch im Heizbereich die erneuerbaren Energien stark gefördert. Vielfach entscheiden sich Hausbesitzer daher für eine Kombination aus klassischer Heizung und unterstützenden erneuerbaren Ressourcen. Besonders Solarthermie wird mittlerweile sehr gern mit einem Heizkessel kombiniert.

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